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Heckenpflege - Buchsbaumhecken pflanzen und pflegen

Der Buchsbaum ist im Grunde genommen kein Baum, sondern ein Strauch. Buchsbaum ist sehr leicht anzupflanzen und kann nicht nur in Form von einzelnen Sträuchern angepflanzt werden, sondern auch als Hecke. Wird der Buchsbaum einzeln gepflanzt, lässt er sich durch Beschneiden in eine völlig neue Form bringen. So kann der Strauch eine wahre Zierde für den Garten werden, indem er von geschickten Händen in eine Kugel oder andere geometrische Form verwandelt wird.

Buchsbaumhecken zu pflanzen ist keine aufwändige Kunst. Die Pflanzen werden als Ballenpflanze angeboten. Der Ballen wird, bevor er in die Erde gepflanzt wird, eine Stunde lang gewässert. Hierzu stellt man ihn am besten in einen Eimer mit Wasser.

Die Pflanzstelle für die Buchsbaumhecke muss sehr gut vorbereitet werden. Buchsbaum mag zum Beispiel keinen sauren Boden. Wenn der Boden zu sauer ist, muss dieser mit Kalk angereichert werden. Der beste Standort für eine Buchsbaumhecke ist ein feuchter, lockerer und durchlässiger Boden, der kalkhaltig ist. Die Buchsbaumhecke wächst besonders schön heran, wenn man den Boden mit etwas Knochenmehl anreichert. Damit die Hecke nicht verkümmert und gut gedeihen kann, muss das Pflanzloch recht groß angelegt werden, damit die Wurzeln des Buchsbaums gut wachsen können. Beim Einsetzen der Pflanze sollte man darauf achten, dass man die Wurzeln nicht verletzt, da sonst unter Umständen keine gute Wasserversorgung mehr gegeben ist und die Buchsbaumhecke teilweise vertrocknet. Der Buchsbaum verfügt über viele feine Wurzeln, die die Hecke mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen, sofern die Wurzeln intakt sind.

 

 

 

Nachdem die Pflanze in den Boden eingesetzt wurde, wird das Loch wieder mit Erde aufgefüllt, so dass der Wurzelballen gut bedeckt ist und der Boden eben ist. Die Erde muss gut angedrückt werden. Eventuelle Lücken müssen weiter mit Erde aufgefüllt werden, da der Buchsbaum sonst nicht so recht wachsen will. Bevor man die Buchsbaumhecke pflanzt, sollte man sich für einen guten Standort entscheiden. Denn umpflanzen sollte man de Buchsbaum nicht, wenn einem die Stelle doch nicht gefällt. Buchsbaum verträgt einen Umzug in der Regel nicht und verkümmert. Wer sich dazu entschließt eine Buchsbaumhecke zu errichten, sollte sie entweder im Frühjahr oder im Spätsommer pflanzen.

 

 

Damit die Buchsbaumhecke später schön gleichmäßig wird, benötigt man viele Buchsbaumpflanzen. Als Faustregel gilt: Pro Meter werden sechs Pflanzen benötigt. Die Abstände zwischen den einzelnen Pflanzen sollten so gleichmäßig wie möglich angelegt werden. Zudem müssen die Pflanzen ebenfalls gleichmäßig in einer Reihe gepflanzt werden. Sonst bildet die Buchsbaumhecke Ausläufer und wird schief. Nachdem die Hecke gepflanzt wurde, muss sie noch einmal gut gegossen werden, damit sich die Wurzeln gut im Boden verankern können.

Auch in den nächsten Wochen, nachdem der Buchsbaum gepflanzt wurde, braucht er viel Wasser. Danach braucht er nur noch mäßig Wasser. Wer seine Buchsbaumhecke an einem Sonnenplatz pflanzt, muss die Hecke regelmäßiger gießen, als wenn sie im Halbschatten angepflanzt wurde, den der Buchsbaum besser verträgt als zu viel Sonnenlicht.

 

 

 

 

 

Wenn man beim Pflanzen der Hecke darauf geachtet hat, dass die Wurzeln nicht beschädigt wurden, und die Hecke außerdem gut bewässert wurde, wird man sich lange an der Buchsbaumhecke erfreuen können. Buchsbaum zählt zu den immergrünen Laubgehölzen. Die Pflanze ist überaus robust und sehr pflegeleicht, wenn man ihr einen kalkhaltigen Standort bietet.

 

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